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WiSo
Joined: 08 Jul 2004
Posts: 1290
Location: Gütersloh
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| Posted: Tue Jul 20, 2004 22:27 Post subject: Der Soldat - wann kommt die Fortsetzung ? |
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Gunter in Kosovo
Gunthers rechte Schulter schmerzte beim Frühstück immer noch wie eine durch Splitterbomben zugefügte Fleischwunde. Er hatte die ganze Nacht wieder auf der Seite, mit dem Rücken zur Wand, geschlafen. Nach dem Vorfall in der Lagerdusche war er vorsichtig geworden.
Konnte er seinen Kameraden noch vertrauen ? Vorsichtig rutsche er auf seinem geschundenen Hinterteil näher zum Eßtisch. Er spürte die Blicke seiner Nachbarn, die ihn vernaschen wollten. Auch wenn er einige Pfunde zuviel hatte, war er unter dem bunt zusammengewürfelten Haufen seiner Kameraden noch der Knackigste.
Er aß gerade seinen 4. BW-Keks. Falls dieser wieder so hart sein sollte, würde ihm auch noch der letzte Zahn abbrechen und er müßte den nächsten Keks lutschen. Gerade dieses Lutschen törnte einen seiner Kameraden soweit an, daß dieser seinen Mund aufgrund der riesigen Schleimbildung öffnen mußte und Gunter den Schleim mitten ins Gesicht bekam. Dieser Schreck war der Auslöser dafür,daß ihm sein allerletzter Zahn auch noch abbrach. Schreiend verließ er das Zelt. Sein Kamerad verabschiedet ihn mit einem "Winke Winke, lala". Als er aus dem Zelt trat konnte er die Gestalt nicht sehen, die ihn aus der Dunkelheit beobachtete. Er tat einen weiteren Schritt und dann geschah es. Durch ein Geräusch wurde er vom Laufen abgelenkt und er stolperte über einen Rinderkadaver. Mit einer hyperschnellen Fuck-You-Reaktion, die er beim Untergrundkampf erworben hatte, wollte er mit seiner Hand den Sturz abfangen. Leider sah er nicht den Stacheldrahtzaun, der sich alsbald auch direkt unter seinen Fingernagel grub. So angeschlagen, wie er da lag, konnte er keinen feindlichen Angriff mehr abwehren. Diese Situation wollte die im Dunklen kauernde Gestalt nicht ungenutzt verstreifen lassen. Mit herabgelassener Hose näherte sie sich dem am Boden wimmernden Oberfeldwebel G. Spohn.
Gelähmt vor Schreck konnte Gunther erst reagieren, als das warme Rinnsaal auf seine Uniformsjacke plätscherte. "Ey, du Mungo! Ich lieg hier unten." Weil die Klos wohl mit Gummitütchen verstopft waren, hatte sich ein Kamerad mal wieder einen natürlichen Bongo gesucht. "Sehe ich aus wie ein Donnerbalken?" wütete Gunther. Dennoch erleichtert, weil es wider Erwarten nicht zu einer feindlichen Penetration gekommen war, raffte er sich auf und maschierte Richtung Waffenlager. Dort fühlte er sich wohl. Dort war er König. Jedoch, als er sich seiner Festung näherte, fiel ihm auf, daß die Tore aufstanden. Ein Schaudern durchzuckte seinen geschundenen Körper. Ist es wirklich geschehen? Nein das konnte einfach nicht war sein. Doch die Leere im Lager schrie ihn förmlich an. seine Augen wanderten entlang an verlassenen Zelten , verwässerten Latrinen und einem ....???? EIN COMPUTER. Sein Herz stockte, sein Atem war nicht mehr zu vernehmen, eine Träne rann seine Wange entlang. Er wollte gerade einen Blick auf den verschlammten Monitor richten doch da wurde dieser schwarz. Das einzige, was er sah, war der blinkende grüne Cursor an der linken oberen Ecke. In Sekundenabstände erschienen die Buchstaben "I C H W E I ß W A S D U L E T Z T E W O C H E GE T A N N H A S T!". Sein Herz schlug von Sekunde zu Sekunde schneller. Wer hatte ihn dabei beobachtet ??? Wer war der große Unbekannte oder war es doch EINE große Unbekannte ? Aber nein, ein weibliches Wesen hatte er letzte mal gesehen als er mit der Taschenlampe im Bett lag, das neue Magazin "Bravo GIRL" extrem durchgearbeitet hatte und am anderen Morgen das Bettlacken an seinem roten pavianähnlichen Hintern klebte. Auf dem Monitor standen noch immer diese Buchstaben. Nach 3 Minuten, als er sich langsam fassen konnte, kam ihm der Gedanke, er brauche ein Waffe. Leider war das Lager ja nunmal leer. Er ging zum Monitor und schaltete ihn aus. Er wollte nicht, daß jemand es sieht. Nachdem der Monitor mit einem lauten Klick ausging, wollte er der Sache auf dem Grund gehen. Er wollte nicht, daß das noch mal passiert, die Erinnerung saß noch tief. Er drehte sich um, trat aus dem Lager und sah nur noch einem hellen Blitz. Scheiße, jetzt hatten sie ihn. Er wollte weglaufen doch dazu kam es nicht.
Da waren sie wieder, die Außerirdischen ! Er konnte sich noch gut an seine letzte Entführung erinnern. Seit diesem Tag hatte er Gefallen daran gefunden, an seinen eigenen Brüsten zu spielen, aber auf eine weitere Anusvergrößerung konnte er verzichten. Aber was tun ? Keiner glaubte ihm. Selbst Special Agent Piet Mulder nicht, obwohl er aus Gunters rechtem Innenohr Aliensperma geborgen hatte. Er rannte so schnell er konnte, aber das Licht kam immer näher.
Seine linke Flanke schmerzte, während er rannte. Der Schweiß lief ihm über seine schmutzige Stirn und formte abstrakte Streifen in seinem Gesicht. "Verdammt, ich schaffe es nicht", stöhnte er, als er an einer Reihe BW-Containern vorbeilief, die in ihm unterbewusst Erinnerungen an laue Sommerabende mit Feldwebel von Haustein, ganz verborgen zwischen den Stahlwänden des Containers, in sein vor Schmerz pulsierendes Gehirn schießen ließen. Mit einem beherzten Sprung versuchte er, zwischen den Containern Schutz vor den gnadenlos näherkommenden Scheinwerfern zu finden.
"So eine Scheiße, Gunni, warum rennst Du weg..?!" schallte es plötzlich über ihm. Breitbeinig, mit einem Schnuller im Mund, stand Feldwebel von Haustein über Gunni. Der Sabber rann aus seinen Mundwinkeln und tropfte unserem Helden ins Gesicht. „ Du böser, böser Junge“ schrie ihn von Haustein an. „Du kannst dich doch nicht einfach aus unserer Selbsthilfegruppe für verlassene Ödipussis entfernen. Nun aber husch, husch nach Hause!“ Gunni war geschockt. Noch nie hat jemand in diesem Ton mit ihm geredet. Außer damals, er war gerade 15 ¾ Jahre alt gewesen.... damals.... ja damals..... Die Bilder in seinem angeschlagenen Kopf wurden langsam Schwarzweiß. Er erinnerte sich. Er wohnte damals in einer kleinen Stadt Namens Recklinghausen. Die Feier auf der Wiese war ihm noch in guter Erinnerung. Es war ein lauer Sommertag und eine Freundin von ihm hatte Geburstag. Er trank eine ganze Flasche Appelkorn, die er selber als Geschenk mitgebracht hatte. Nach dem vorletzten Schluck merkte er, daß ihm das Essen wieder hoch kam. Aber den letzten Schluck wollte er nicht verkommen lassen. Er setzte die Flasche an und der warme Appelkorn rann ihm die Kehle runter. Der Appelkorn erreichte aber den Magen nicht. Er erbrach sich. Genau über Ralf. Dieser war von der Wärme der Masse so angetan, daß er Gunter schnappte und zu ihm sagte "Du böser, böser junge. Nun aber husch, husch nach Hause!“ Ein Sonnenstrahl riß ihm aus seinen Gedanken. Feldwebel von Haustein mochte die Sonne nicht und verschwandt in sein Zelt. Gunter wischte sich den kalten Schweiß von der Stirn und ihm kam der Gedanke, daß sein Dienst am Morgengrauen anfing. Er ging zu seinem Zelt, doch was war das, sein Zelt war nicht mehr da. Hatte er seine Abreise verpaßt oder warum war sein Zelt nicht mehr da? Er entschloß sich, da sein Zelt mit all den Bravo-Girl Wichsvorlagen nicht mehr da war, zu türmen. Er drehte sich um und ging in Richtung der nächsten Stadt. Doch da sollte er nicht ankommen...
Er lief und lief und lief. Langsam machten sich seine Pfunde bemerkbar. Er war halt nicht mehr der junge Hüpfer, der sich damals ohne Rast fünfmal nacheinander einen Schütteln konnte. Gunni ließ mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung einen Furz raus, der die umliegende Flora sofort vernichtete. Hmm, dachte er sich, immerhin waren seine körperlichen Aromastoffe noch die alten. Scheinbar war er in dieser feindlichen Umgebung nicht alleine. Hinter einer zerstörten Brücke, die hinter sieben Hügeln lag, kam ihm ein Einheimischer entgegen und winkte ihn fröhlich herbei. Er stellte sich als Chris L. vor, staatlich anerkannter Glückspilz und Bordellchef. Mr. L hatte sich vorm Kriegsdienst gedrückt und führte dank seines Bordells ein wohlhabendes Leben. Er war ständig auf der Suche nach neuen Darstellern für seinen Film: Blair wichs project. Gunni war sofort begeistert, da er schon immer mal in einem Porno mitspielen wollte, um sein Hand zu schonen. Freudig begleitete er Mr. L zu den Hauptdarstellerinnen. Was er da sah, ließ ihm das Blut im Anus gerinnen... Echte Frauen! Und sie waren nackt! Sowas hatte er ja noch nie gesehen. Zudem hatten er und sein Schatz in der Heimat, die schöne Wünni, sich schon in präpubertären Zeiten geschworen, nur Frauen auf Papier oder allenfalls gummierten Damen ihre zweifelhafte Männlichkeit zu offenbaren. "Das kann ich nicht tun, Herr L.", stöhnte der sonst so tapfere Soldat und er versuchte langsam und unauffällig den Ausgang zu erreichen. In Gedanken nahm er sich fest vor, noch heute seiner Wünni an der Heimatfront zu schreiben, um sein nun schwer belastetes Gewissen zu erleichtern. Immerhin war seine Jungfräulichkeit in Gefahr geraten! G.I. Gunna erreichte den Ausgang nicht. Zuvor wurde er aufgehalten durch zwei Gorillas der Familie L., die sich als Julio und Julian vorstellten. "Ich ändere meine Meinung nicht! Auch wenn ihr mich foltert!" brüllte Gunther hyänengleich. "Das kann ich arrangieren", äußerte sich Chris L. mit einem breiten, süffisanten Lächeln. Der gefangene Soldat dachte noch einmal wehmütig an seine geliebte Wünni, als sich ihm schon etwas Hartes, Heißes von hinten näherte...
Erst wollten sie seine Augen mit dem glühenenden metallischen Dildo blenden, aber da kam Mister L. auf die glorreiche Idee Gunna unwissend in einem SM-Porno mitzuspielen. Langsam wurde Gunna warm am Arsch, nach ca. 3 1/2 Stunden war das ganze vorbei und Gunters Arsch war so rot wie der Arsch eines geilen Pavians. Die Aufnahmen wurden sofort digitalisiert und ins Internet unter http://www.gunter-von-hinten.kos gestellt. Doch da sollten sie nicht lange bleiben. Wünni reichte nach ca. 2 Tagen eine einstweilige Verfügung bei Milosowitsch ein. Nachdem Gunter mit dem Film fertig war, wurde er in das hauseigene Verlies geworfen. Der Schlüssel für die Tür wurde danach sofort zu einem neuen Dildo eingeschmolzen. Gunter saß nun im Verlies und wußte nicht, wie er da wieder rauskommen sollte. In seiner Zelle saß noch ein Gefangener. Dieser sagte zur Begrüßung "Hallo lieber Liebender". Da war Gunter alles klar. Er war gefangen, mit dem schlechtaussehendsten Schwulen, den es je gab. Es war 23:00 Uhr, als das Licht gelöscht wurde. Aus dem Verlies wurden die ganze Nacht leise Schrei vernommen.
Als ein Wärter am nächsten Morgen mit der Vaseline kam, traute er seinen Augen nicht. Zusammengekrümmt und mit blutunterlaufenen Augen kauerte Gunni in der hintersten Ecke des Verlieses. Sein Blick starte ins Leere, seine Hände zitterten. Sein Mund war weit aufgerissen, als sich plötzlich seine Augen vergrößerten und scheinbar aus dem Kopf herausspringen wollten. Der Wärter trat mit ruhigen Schritten auf ihn zu, schaute zu ihn herab und fragte mit rauher Stimme. „Gefreiter, warum haben Sie so große Augen?“ Wie aus der Pistole geschossen kam seine Antwort. „ Ja kann man den nicht einmal in Ruhe Scheißen???“ Kaum waren seine Worte verklungen, gab es ein Sprotzen und Quaddern, so daß man meinen konnte, eine Herde Elefanten würde über eine Fußballfeld große Ansammlung von Riesenquallen laufen. Doch es war nur unser Held, der gefurzt hat und ca 2 Liter einer weißen klebrigen Flüssigkeit an die Kerkerwände verteilt hatte. Erleichterung machte sich auf seinem Gesicht breit. Ja man könnte sogar sagen, er lächelte. Nun war er auch wieder fähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Er griff in seine Tasche und holte einen kleinen Beutel hervor, stand auf, hielt dem Wärter diesen Beutel vor die Nase und sagte: "Bleib ganz ruhig stehen, in diesem Beutel ist eine Atombombe. Die habe ich damals mit Wünni gebaut. So und jetzt zeig mir, wie ich hier raus komme." Der Wärter zeigte ohne mit der Wimmper zu zucken Gunni den Ausgang. Uns Held schnappte sich noch die Pistole des Wärters und lief weiter Richtung Pristina.
Er bemerkte nicht, daß kein Mensch außer ihm in der Stadt war. Was war los ? Wo waren all die knackigen Kerle geblieben ? Er ging weiter zu seinem Lieblingsimbiss. Als er die Tür aufstoß, fiel diese aus dem Anker. Auch hier war kein Mensch. Er ging in die Küche. Er sah, was er die ganzen letzten Monate gegessen hatte und mußte sich erstmal übergeben. Der grüne Schleim mit den kleinen Brocken spritzten an die Kacheln der Wand. Er mußte zurück auf die Straße gehen, das, was in der Küche war, war zu ekeleregend, als daß er das Essen konnte. Auf der Straße waren auch keine Menschen. Gunni bemerkte, daß die Sonne sich langsam den Bergen näherte und es immer dunkler wurde. Er ging um die nächste Ecke in die kleine Gasse. Was sollte er nun machen? Hinter der kleinen Gasse begann auf einmal eine große Blumenwiese. Gunni traute seinen Augen nicht. Die Sonne war plötzlich wieder da und die Vöglein zwitscherten. Sollte es in diesem Ödland noch so eine Oase des Friedens geben? War es eine Fatamorgana ? Aber es war ihm egal, er wollte es nur genießen. Er kauerte sich ins Gras und schaute gen Himmel. Die Wölkchen bildeten lustige Muster im Himmel, die ihn an seine Psychaterbesuche erinnerten. Von der Ferne hörte Gunni leises Kindergeschreie. Als er aufsah, kamen vielen Kinder auf ihn zu und umringten ihn. Sie lachten und tanzten um ihn herum und animierten ihn mitzumachen. Lustig, mit den kleinen vereint, tanzte er Ringelrein, spielte fangen und Räuber und Polizistinnenfrau. So konnte er das Leben genießen, aber es
sollte nicht lange so bleiben...
RRIIIINNNGG! RIIIINNNGGG!...Gunter schnellte aus seinem Bett hoch, rieb sich die Augen und schaute verstört in einen halbdunklen Raum. Vor sich flimmerte sein Fernseher, schwarz-weißes Rauschen, das Bild lief senkrecht nach oben. "Wo bin ich?", dachte er, noch benommen von seinem Traum. RIINNGG! Gunter versuchte, das Geräusch zu identifizieren, lief durch das Halbdunkel und stieß dabei gegen auf dem Boden herumliegende Bierdosen und schmutzige Einwegteller, an denen noch Reste von Mahlzeiten trocken und unansehnlich hingen. RRINNNG!.. Da stand es, das alte grün-braune Telefon, daß er damals als Gefreiter
geschenkt bekam, und dann mit Lackfarbe "tarnte". RIINNNG! "Hallo?", seine Stimme klang staubtrocken, er mußte husten. "Gunter?! Hey, ich habe hundertmal klingeln lassen! Es ist drei Uhr nachmittags..!". Es war Pietrowicz, er war sich nicht sicher, ob er ihn "Freund" nennen durfte, immerhin trafen sie sich fast jeden Abend, tranken und sahen fern, doch "Piets" allabendliche Annäherungsversuche gingen Gunter irgendwie doch auf seine stahlharten Nerven. "Gunter, ich habe meine Tapes bei Dir gestern abend liegen lassen. Ich
hänge an den verdammten Dingern..!". Gunters Hirn schmerzte, während sich der dunkelschwere Vorhang der Erinnerung an den letzten Abend schwerfällig hob. "Oh Mann, Pietro´, ich fühl mich wie ausgekotzt.." -"Kein Wunder, diese Fusel mit Schraubverschluss, den Dir Deine Wünni geschickt hatte, hast Du ja innerhalb von Sekunden runtergestürzt. Daß die Partywürstchen dringeblieben sind, hat mich schwer gewundert.." Gunters Gedanken wirbelten durcheinander. Tapes? Alkohol? Party? "Was haben wir gemacht? Ich hab nen totalen Filmriß", stammelte Gunter. "Na ja, zuerst haben wir diese Riesenpackung Würstchen verputzt, dann nicht gerade wenig getrunken. Und dann...hey, es tut mir leid, ich wollte dir nicht zu nahe treten.. ich dachte, Du willst es auch.. -egal. Zumindest haben wir uns dann meine Lieblingsfolgen der Teletubbies reingezogen. Ich sage dir, wenn die Tapes weg sind.. ich bring dich um.." Jetzt stürzte alles auf ihn ein, er konnte nur noch auflegen und sich setzen. Sein Gesicht in seine Hände gegraben mußte er nachdenken. Es war ein Traum. Was für ein Traum! Die Aliens, der perverse SM-Film, die bunte Tubby-Blumenwiese.. All das, geträumt! Er musste lachen, stand auf und ging vor sein Zelt. Er hätte seit drei Stunden schon Wachdienst an der Hauptpforte gehabt, doch das war ihm egal.
Plötzlich peitschten Kugeln über ihn hinweg, er duckte sich, stolperte vorwärts und landete mit seinem Gesicht in einer Pfütze. Hinter ihm Schreie und ein ohrenbetäubendes Kreischen, als ob Metall auf Metall reibt, danach Stille...
Das brackige Wasser sickerte in Gunthers Ohren. Noch immer lag er vornüber in der trüben Pfütze und traute sich nicht aufzustehen. Bei allem Mut und Idealismus, den er von seiner süßen Wünni mitbekommen hatte, mit dem Ernstfall hatte er nicht gerechnet. So wäre er sicher selig in dem kleinen Tümpel ertrunken, hätte sich nicht überraschend eine Stiefelspitze schwungvoll in seine Rippen gerammt. G.I. Gunther rollte mit schmerzverzerrtem Gesicht zur Seite und schnappte nach Luft. Der Stiefel, den er beinah immer noch in seinen Eingeweiden spürte, wurde gefüllt von dem krummen Fuß des Kompaniechefs mit dem klangvollen Namen Michael Göring. Gunni hatte gehofft, ihm, den sie nur Sarge nannten, niemals persönlich begegnen zu müssen. Der Sarge galt als unbarmherziger Schleifer. Vielmehr beschäftigte unseren schlammigen Soldaten aber die Erinnerung daran, daß "Sarge" Michael Göring einst eine kurze, aber heftige Affäre mit seiner Wünni hatte. "SOLDAT!!!", schrie der Sarge,"WARUM WÜHLST DU WIE EINE RATTE IM DRECK? HEB DEINEN VERFETTETEN ARSCH UND VERTEIDIGE DEINE KAMERADEN, WENN DU SCHON KEINE MÄNNEREHRE MEHR HAST, DIE DU VERTEIDIGEN KÖNNTEST!" Der Sarge packte den eingeschüchterten Gunni am Revers, riß ihn hoch und schubste ihn in die Richtung, in der nach Gunnis fachlichem Ermessen der Kampf tobte. "WOHER KOMMST DU, SOLDAT?" brüllte Göring währenddessen. "He-, He-, Herne!" stammelte der schmutzige Kämpfer. "HERNE? AUS HERNE KOMMEN NUR SCHWULE UND OCHSEN! UND DA ICH BEI DIR KEINE HÖRNER SEHEN KANN, MUSST DU WOHL EINE SCHWUCHTEL SEIN!" Begleitet wurde diese Feststellung von einem Tritt in Gunnis Allerwertesten. Ein verzweifeltes Lächeln umspielte Gunthers Mund, als er sah, was dieses mörderisch metallene Geräusch verursacht hatte.
Ein kleines Männlein in einer rostigen Kampfrüstung stand vor ihm. „Winni?...“ fragte Gunni ungläubig.“ Bist du es wirklich?“ Ungläubig musterte Gunni den vor ihm stehenden. Er sah aus als könnte man durch ihn hindurchsehen. „Ja“, hallte es ihm entgegen.“ Aber was du hier siehst ist nur eine holografische Projektion. In der Uni experimentieren wir im Moment mit quantenmodulierten Supstrukturalimmitatoren auf Atomarer Ebene.“ „Ach ja...“ stammelte Gunni. Ungläubig versuchte er das gesagte zu verarbeiten. „Ich sehe schon“ sagte Winni, „bei Dir fällt der Pfennig wieder grammweise. Also gut, laß es mich erklären.“ Winni bekam einen Glanz in den Augen als wenn er den Highscore auf einem Server gebrochen hätte. „Also, stell dir vor ich würde an meinem Computer sitzen und könnte über ein Interface auf holografischem Wege mit dir kommunizieren. Doch leider muß ich dabei diesen Quakeverschnittmäßigen Kampfanzug anhaben. Ich sehe darin aus, als wenn mir einer in die Eier getreten hätte. Und übrigens, ich kann alles sehen was Du hier siehst, kann aber leider nicht persönlich in die Handlung eingreifen. Leider. Und übrigens, es ist gerade Wochenende und ich werde wohl so ca.48 Stunden Zeit haben für Dich und deine Abenteuer. Gunni konnte es nicht fassen, sein Idol stand vor ihm und stand im zur Seite. Überglücklich wollte er Winni
umarmen, doch er griff ins leere. .....“ Hologramm, Gunni..... Hologramm, Winni schüttelte mitleidig den Kopf. Sein Blick wanderte umher. Wenn ich du wäre, sagte Winni, würde ich mich jetzt ruckartig mit einer gekonnten Rechtsdrehung von hier fortbewegen.“ „Warum ?? Uhhhhmm“ Schlagartig kam ihm sein Mittagessen schubweise nach oben. Er fühlte sich wie ein Seifenspender. Sein Kompaniechef Michael Göring putze gerade wieder seine Stiefel an Gunnis Kampfanzug ab und lachte dabei. „ Ich sag es ja“, kicherte Winni,“ Ich sehe alles“ Und wieder war es wieder da, dieses Lächeln in seinem Gesicht.
Nun verlor Gunni vollens die Kontrolle und schrie seinen Chef an: „Nehmen sie ihren glatzigen Schädel aus meinem Sichtfeld!“ Michael G. traute seinen Ohren nicht. Ein schleimiger Untergebener, der so mit seinem Vorgesetzten spricht ?! Er wollte schon etwas erwiedern, als Gunni mit flinken Bewegungen, die man seinem schwerfälligen Körper überhaupt nicht zutraute, neben ihm stand und ihn mit mehreren Schlägen zu Boden streckte. Das reichte Gunni aber noch lange nicht. Als ob er seine ganze Einsamkeit und Wut darüber, daß seine ganzen Freunde ihn hier allein gelassen haben herausprügeln wollte, schlug er immer fester auf Michael G. ein. Plötzlich hörte er eine stimme aus dem Hintergrund: "Halt ein Gunter, ich flehe Dich an. Begehe nicht die gleichen Fehler, die ich seit meiner Kindergartenzeit bereue !" Gunni hielt inne und drehte sich herum. Neben der glanzvollen Gestalt seines Freundes stand noch eine holographische Projektion, die ihm bekannt vorkam.
Ja sie war es, sein zweites Idol Jen Nifer. Leider ließ sich Gunni zu sehr von seinem Kampf ablenken, so daß Micha G. einen Gegenangriff starten konnte. Mit einer gezielten Stoßbewegung rammte der Sarge seinen stahlverstärkten Kampfstiefel in Gunnis Seite.
Gunni wurde sofort schwarz vor Augen, er merkte nicht einmal, wie sein schwerer Leib auf den hartenAsphalt aufschlug...
"..können wir nicht dulden, Leutenant Detlofski. Aha, Kollege Spohn ist aufgewacht."
Gunter konnte kaum aus seinen zugeschwollenen Augen blicken, doch die Gesprächsfetzen, die zu ihm herüberdrangen, liessen ihn nichts gutes erahnen. "Detlofski", dachte er, "so eine Scheiße. Der Typ ist doch vom russischen Geheimdienst." Über ihm flackerte eine Neonröhre auf und ließ Gunni für einen Moment erblinden. Die zwei Schatten, die sich über ihn beugten, gehörten dem Sarge und dem vernarbten Gesicht eines Mannes, der von vielen schmierigen Kleingangstern in der neu erblühten Unterwelt des Kosovo gefürchtet war. Leutenant Detlofski. Ein ehemaliger russischer Geheimdienst-Chef. Ex-KGB. Verdammt harte Kerle. "So, Herr Spohn. Haben wir schön ausgeschlafen?" sagte Detlofski barsch. Gunni hatte Angst. "Los Mann, aufstehen. Wir sind nicht zum Spass hier!" brüllte er ihm direkt in sein linkes Ohr. Gunni quälte sich von der Pritsche, auf der er wohl mehrere Stunden gelegen hatte. Man hatte ihm die Uniform ausgezogen und ihn in eine andere, hellbraune, gesteckt. Sie passte ihm wie angegossen. "Können Sie sich denken, warum sie hier sind?" frage der Sarge in einem Ton, der sich nach überfreundlichem Singsang anhörte. Gunni dachte nach. Ex-KGB und sein Sarge? Und er in einer anderen Uniform? Was zum Henker hatte das zu bedeuten? "OK, unser kleiner Hosenscheisser hat mal wieder keine Ahnung.." sagte Detlofski, "dann werd ich Dich mal schlau machen, Bürschchen." Detlofski schritt auf eine Karte zu, die notdürftig an die Zeltinnenwand geklebt war. "Hier sind wir, d.h. dieses stinkende verfilzte deutsche Lager, hier ist die Straße nach Pristina, zumindest, was von ihr noch übrig ist, und hier, Junge hör zu, musst Du hin." Er deutete mit einem Zeigestab direkt auf eine Hügelformation nördlich von Pristina. "Wassollichnda?" stammelte Gunni. "Nun, ich will es mal so sagen: Du holst dort einfach für uns ein Paket ab" sagte der Sarge, wieder mehr gesungen als gesprochen. Detlofski wurde konkreter "Dort sind die Amerikaner. Die haben in der letzten Woche Waffensysteme installiert, die wohl über einen Schutzauftrag hinausgehen. Die verdammten Mistkerle wollen wohl mal wieder zeigen, daß Angriff die beste Verteidigung ist. Wir, dass heißt, mein russisches Vaterland, hat an die Serbischen Brüder Waffen geliefert. Wahrscheinlich wollen die Amerikanskis sich dafür rächen. Uns kräftig in den Hintern treten. Doch die Rechnung haben Sie ohne uns gemacht. HAHAHAHA..!". Gunni wurde schlecht. Er fühlte sich gefangen inmitten von einem Komplott, der viel zu groß für ihn war. Detlofski redete weiter "Und Du wirst da rein und die Codes für die Nuklearwaffen holen. Dann werden wir denen mal zeigen, wer schneller den Knopf drückt.".
Das war es also. Deshalb die Uniform. "Und wenn ich es nicht tue?" sagte Gunni halblaut. "Dann sehen wir uns leider gezwungen, dir in deinen verlausten Kopf zu schiessen!" sagte der Sarge, dieses Mal mit einem energischen Unterton, der Gunni zusammenzucken ließ. Er hatte keine Wahl. In der folgenden halben Stunde wurden ihm Karten präsentiert, seine Ausrüstung
zusammengestellt. Und dann stand er plötzlich allein vor dem Zelt. Es sollte losgehen..
Er? Er ganz alleine? Gunni gingen tausende von Gedanken durch den Kopf. Er dachte an seine Einzelkämpfermissionen aus Delta Force I, bei denen er kein einziges Missionsziel erreicht hatte oder an seine hoffnungslosen Versuche im Multiplayer die Fahne des Gegners zu stehlen... "Ach was, das waren nur Computerspiele, in Wirklichkeit bin ich ein Held!"dachte sich Gunni und nahm Kurs auf die zerbombte Straße, die zum Amerikanischen Lager führte. Nach stundenlangem Fußmarsch kam er schnaufend und völlig am Ende seiner Kräfte am Rande des amerikanischen Lagers an. "So'ne Scheiße, Stacheldrahtzaun!" Gunni staunte nicht schlecht über die Lagerbefestigung der der Amis. Von seinem BW-Lager im verfickten Pristina war er andere Dinge gewohnt." Dort gab es als Lagerumzäunung Kreidestriche, die keiner übertreten darf. Die gut geschulten BW-Soldaten hielten sich auch dran, doch nicht die Jugos, sie liefen überall herum und ....... Scheiße, Aua, Hilfe!"Gunni wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen. Hier gab es Hunde. Große, schreckliche, zähnefletschende Biester, die an einer Laufleine um den Zaun herum patroulierten. Einer davon patroullierte nicht mehr, sondern hang festgebissen an Gunnis Arm. Gunni schug leise wimmernd um sich und wünschte sich in diesem Moment, wieder im BW-Zelt vor seinem Computer zu sitzen und den Bildschirmschoner mit nackten Schönheiten zu betrachten. "Frauen....! Man, was soll meine Wünni denken, wenn mich so ein verfickter Köter fertig macht?" Gunni nahm allen Mut zusammen, riß seinen Arm herum und schleuderte die Kampfbestie in den Stacheldrahtzaun. Tief bohrten sich die Stacheln in den voluminösen Körper der Bestie. Unter Blutfontänen zuckte sie ein letztes Mal und ließ Gunnis Unterarm endlich los. Nachdem Gunni sein Rot-Kreuz-Tütchen geplündert hatte, um seinen Arm zu verbinden, konnte es weitergehen. Er nutzte den Hundekadaver, um über den Stacheldrahtzaun zu klettern und schafte es so tatsächlich in das Ami-Lager zu gelangen. "Nur wohin jetzt ?" Ah, da, die Tür. Er rannte...nein, der Fettkloß Gunni waberte zu der großen Tür am Fuße des Berges. Sie war zu verrostet, um sie von Hand aufzubekommen. Doch dank der guten Ausrüstung, die ihm Detlowski mit auf den Weg gegeben hatte, fand er nach etlichen Minuten in seinem Rucksack das olivgrüne BW-Brecheisen. Damit war es ein leichtes, die wuchtige Tür einen Spalt zu öffnen, der gerade eben reichte, daß Gunni sich hindurchzwängen konnte. Eine schmale dunkle Treppe führte steil abwärts. Die Luft roch muffig, doch das war nichts Ungewohntes für ihn. "Oh, meine Wünni....", dachte er. Nein, er hatte jetzt keine Zeit an zu Hause zu denken. Er hatte eine Mission zu erfüllen. Langsam sah er am unteren Ende der Treppe ein Licht. Er wurde schneller, konnte es kaum noch erwarten, endlich unten angekommen zu sein.
"Ahhhhhhhhhhh.........Eindringling! Eindringling!" kreischte es in Gunnis Gehöhrgänge, während er immer noch auf dem Rücken liegend nach seinem Sturz von der Treppe wieder zu sich kam. "Wohl schon ein bißchen länger ohne Essen!", flachste Gunni, der sich seiner Lage noch gar nicht bewußt war und seinen Blick auf die Gestalt richtete, die vor ihm stand. Es war, wie sich noch herausstellen sollte, Mac Schulti, ein hagerer, ja fast schon magersüchtiger Soldat, der laut kreischend immer noch nach seinen Leuten schrie. War er ein Amerikaner? Oder hatte er ähnliche Pläne wie Gunni.....
"Hallo, mein name is Spohn, ... Gunther Spohn", gab unser Agentenazubi in einem Anfall von
Selbstüberschätzung von sich. Seine Englischkenntnisse schienen Mac Schulti doch sehr beeindruckt zu haben. Sofort zog dieser nämlich seine Waffe, die er mit hagerer Hand auf Gunni richtete. "Surrender, Kraut!" sagte er mit fester Stimme. Doch der Entlarvte dachte gar nicht daran. In dieser Geschichte hatte man ihn zu oft gefangengenommen, gefoltert und gedemütigt. "Das war ja fast wie ein Wochenende mit Wünni!" war sein letzter Gedanke, bevor er mit der Eleganz eines Betonmischers den bleistiftförmigen Mac Schulti einfach umrannte. Zur Salzstange erstarrt blieb dieser im Dreck liegen. Unser Held wollte sich gerade Macs Uniform bemächtigen, als er aber eine vertraute,beinah schon vergessene, Stimme vernahm: "Laß ihn in Frieden, Gunther. Er ist einer von uns, er weiß es nur noch nicht."
"Man, das ist ja H.P.-Frank, der alte Haudegen!", sprudelte Gunni hervor und war überglücklich, H.P., seinen alten Bekannten aus der Heimat so weit hinter den feindlichen Linien zu treffen. "Die Uniform der Amerikaner gibt's wohl nicht in Übergrößen?", warf Gunni ein und musterte H.P. dabei sehr aufmerksam, der sich seit ihrer letzten Begegnung vor Jahren doch erhebliche Pfunde angefressen hatte.. Danach deutete er mit einem abfälligen Nicken zu der immer noch auf dem Boden liegenden Person: "Wer is'sen das? Ist er wirklich einer von uns?" "Sag bloß, du kennst Mac Schulti nicht mehr ?! Erinnerst Du Dich nicht an den Dorftrottel, der aus dem dunklen Teil unserer Heimatstadt kommt, der hinter den Bahngleisen und der Autobahn liegt ?",fragte H.P unglaubwürdig. " War'en netter Kerl, bevor ihn sich vorgestern ein Ami zur Brust genommen hatte. Nun ist er leider ein wenig verwirrt und kann weder Feind noch Freund erkennen. Na ja, kein Wunder. Da besorgt er sich extra eine Ami-Uniform, um von denen in Ruhe gelassen zu werden und dann kommt da so'n Popostecher entlang...., den Rest kannst Du Dir ja denken.", murmelte H.P., während er Mac aus dem Dreck zog. "Wir müssen mal sehen, wie wir den wieder hinbekommen.", meinte Gunni und trabte hinter H.P. her, der Mac mittlerweile auf seine Schultern gewuchtet hatte und auf eine großes Lüftungsgitters am anderen Ende des Ganges Kurs nahm. "Immer herein in die gute Stube!", brüllte H.P. und schwenkte das Gitter zur Seite. Gunni traute seinen Augen nicht. Was er hier sah, war einfach überwältigend. Mal wieder. |
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schergen_toni
Joined: 24 Jul 2004
Posts: 8
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| Posted: Fri Jul 30, 2004 07:59 Post subject: |
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Sie betraten einen großen Raum, in dem die Luft nicht besser war.
Gunter sah sich um: dieser Raum war bis an die Decke gefüllt ist Fressalien.
Chips, Schokolade, Notrationen, Cola, Bier.....eigentlich alles (Ungesunde), was man sich so vorstellen kann.
"He ist das dein Vorrat für den Winterschlaf?" frötzelte Gunter.
"Man muss ja sehen wo man bleibt" entgegnete H.P. , der Schulti achtlos in die Ecke geworfen hatte und dabei war sich den Mund voll zu stopfen.
"Nimpf dipfr doff wapfs!".
Das lies sich Gunter nicht zwei mal sagen und stürzte sich direkt auf das Bier. ALKOHOL...schrie ihm seine Leber entgegen.
Er entfernte geschickt den Flaschenhals mit einem gekonnten Handkantenschlag und schüttete sich das Gebräu in den Rachen.
Plötzlich, stutzte er ....... |
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Skelett
Joined: 08 Jul 2004
Posts: 155
Location: Wanne-Eickel
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| Posted: Fri Jul 30, 2004 09:19 Post subject: |
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| H.P. war überrascht: "Ey Gunter! Wieso trinkst du meine Flasche Brom aus? Hast Du etwa schon wieder deinen Kurs für Legastheniker abgebrochen?" Aber Gunter kriegt kein vernünftiges Wort mehr heraus. "Wosrd argh ebhg". Das Brom ätzte sich durch seinen Hals in Richtung seines wie üblich überfüllten Magens. "Man, jedesmal das gleiche mit dir", stöhnte H.P., "dein Glück, dass ich wieder mal in der Nähe bin." Er warf sich Gunter schnell über die Schulter. Mitlerweile hatte er Übung darin. "Den nächsten, den ich tragen muss, verpasse ich 'ne Kugel", grummelte H.P. leicht angesäuert. Er rannte zur Tür, wobei er mit Gunters Kopf gegen einen Bierkistenstapel stieß. "DAS ist Bier", rief H.P. nur und riss die Tür auf. Was er dort sah, war unglaublich... |
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WiSo
Joined: 08 Jul 2004
Posts: 1290
Location: Gütersloh
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| Posted: Fri Jul 30, 2004 10:11 Post subject: |
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... da hatte ihm doch jemand vor die Tür geschissen ! Er untersuchte das kleine flüssige Häuflein etwas näher und entdeckte mehrere sich windene Arschmaden. "Mensch Schulti", seufzte er leise, "muß ich Dir denn immer hinterher wischen ?". Als ordentlicher Mensch konnte HP die Köttel angereicherte, braun gelbe, mit Karottenstückchen versehende Flüssigkeit nicht liegen lassen.
Mit Gunni auf den Schulten, der Gott sei dank gerade unmächtig geworden ist, ging er leise murmelnd zum Ausrüstungszelt, "diese kreische Schulti. der muß auch überall rumkacken. Warum ist er nicht in seinem hinterwäldler Kaff geblieben. Da kacken se ja alle auf die Strasse, weils Klos da garnicht gibt."
Gerade als HP das Häuflein aufwischen wollte, kam ihm ein Gedanke. Waren Schultis Ausscheidungen nicht basisch ? Könnte er damit nicht Spohn helfen ? und die Karotten helfen seiner Sehkraft auch etwas nach (leider war kein Stoff gegen Dummheit enthalten, den Spohn so sehr brauchte. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut).
HP löffelte Stückchen für Stücken in Spohns gierigen Schlund, als der plötzlich die Auge aufschlug... |
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schergen_toni
Joined: 24 Jul 2004
Posts: 8
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| Posted: Sat Jul 31, 2004 14:13 Post subject: |
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Gunter fing an zu röcheln und zu spucken.
„Willst du mich umbringen? Was ist mit deinem Bier los? Ist das Verfallsdatum abgelaufen? …*röchel*…. so ne Scheiße! ...*hust*… und jetzt auch noch das!...*chchchaaaaaah*…Karotten, ich reagiere doch allergisch auf Karotten!!!“
Es ward kaum ausgesprochen, schon bildeten sich nässende Quaddeln in Gunnis Gesicht, die der Reihe nach anfingen aufzuplatzen.
Frank konnte gerade noch den schützenden Löffel vors Gesicht halten (es war ein sehr großer Löffel…einer Suppenkelle gleich), doch für Schulti kam jede Hilfe zu spät.
Völlig wehrlos und mit offenem Mund lag der dort (der Geifer rann ihm aus den Mundwinkeln), als ihn der “Regen“ traf……………. |
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